Freitag, 25. April 2014


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Geschichte der Schönheit

1) Wahrscheinlich war der erste Beweis dafür, dass sich der Mensch mit sich selbst und seinem Körper beschäftigte, eine Frau. Aus ihrem Geschlechtsteil kamen Kinder und ihre Busen gaben Milch. Sie war eine Schöpferin, eine Göttin. Und so stellte man sie in all ihrer Schöpferkraft und mit Merkmalen ihrer bewunderten Körperteile dar. Vielleicht war sie sogar der Chef so einer Gruppe von Urmenschen. Das ist der Matriarchismus, das heißt die „Mater“ – Mutter stand an der Spitze.
 

2) Sollte sich das Ideal der Schönheit so sehr geändert haben? Eine Tänzerin aus dem dritten Jahrtausend vor Christus in Indien.
 

3) Vielleicht hat die Umstellung von rohem Fleisch auf eine vegetarianischere Ernährung, die Veränderung der Arbeit vom Jagen zur landwirtschaftlichen Feldarbeit und die Entstehung einer Hochkultur dazu geführt, dass sich auch das Ideal änderte. Schriftgelehrter aus dem pharaonischen Ägypten.
 

4) Die antiken Religionen hatten ihre Göttinnen der Schönheit, Jugend und Fruchtbarkeit oder der Nacht, weil ’man’ sich doch meistens des Nachts mit der Geliebten oder Ausgewählten traf, während das sogenannte fortschrittliche Christentum nur noch drei Männer (Vater, Sohn und heiliger Geist) als Gottheiten akzeptierte. Hier ein Beispiel aus dem heidnischen Phönizien aus dem XIII Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.
 

5) Die Griechen spezialisierten sich auf die perfekte Schönheit. Fast jeder heutige Mann würde sich so einen Körperbau wünschen. Die Frage ist nur, ob die meisten Griechen zur damaligen Zeit wirklich so aussahen.
 

6) Der oströmische Kaiser schloss 528 die letzte Akademie in Athen. Das sieht man auch an der Qualität der Bilder.
 

7) Fühlten sich die Leute im Mittelalter auch so miserable, wie sie Jesus darstellten?
 

8) Zur Beginn der Neuzeit wurde eine Venus geboren. Sie steht nackt vor dir und wird leicht rot im Gesicht. Was für ein neues Lebensgefühl am Ende des Tunnels des dunklen Mittelalters! Alles stimmt bei dieser Frau. Wie ausgerechnet scheinen die Entfernungen von der Stirn zum Kinn, von dort zur Brustwarze, zum Bauchnabel, zum Knie, bis zum Fuß.

 

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