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Geschichte der Schönheit
1) Wahrscheinlich war der erste Beweis dafür,
dass sich der Mensch mit sich selbst und seinem Körper beschäftigte, eine
Frau. Aus ihrem Geschlechtsteil kamen Kinder und ihre Busen gaben Milch. Sie
war eine Schöpferin, eine Göttin. Und so stellte man sie in all ihrer
Schöpferkraft und mit Merkmalen ihrer bewunderten Körperteile dar. Vielleicht
war sie sogar der Chef so einer Gruppe von Urmenschen. Das ist der
Matriarchismus, das heißt die „Mater“ – Mutter stand an der Spitze.
2) Sollte sich das Ideal der Schönheit so sehr
geändert haben? Eine Tänzerin aus dem dritten Jahrtausend vor Christus in
Indien.
3) Vielleicht hat die Umstellung von rohem
Fleisch auf eine vegetarianischere Ernährung, die Veränderung der Arbeit vom
Jagen zur landwirtschaftlichen Feldarbeit und die Entstehung einer Hochkultur
dazu geführt, dass sich auch das Ideal änderte. Schriftgelehrter aus dem
pharaonischen Ägypten.
4) Die antiken Religionen hatten ihre Göttinnen
der Schönheit, Jugend und Fruchtbarkeit oder der Nacht, weil ’man’ sich doch
meistens des Nachts mit der Geliebten oder Ausgewählten traf, während das
sogenannte fortschrittliche Christentum nur noch drei Männer (Vater, Sohn und
heiliger Geist) als Gottheiten akzeptierte. Hier ein Beispiel aus dem
heidnischen Phönizien aus dem XIII Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.
5) Die Griechen spezialisierten sich auf die
perfekte Schönheit. Fast jeder heutige Mann würde sich so einen Körperbau
wünschen. Die Frage ist nur, ob die meisten Griechen zur damaligen Zeit
wirklich so aussahen.
6) Der oströmische Kaiser schloss 528 die letzte
Akademie in Athen. Das sieht man auch an der Qualität der Bilder.
7) Fühlten sich die Leute im Mittelalter auch so
miserable, wie sie Jesus darstellten?
8) Zur Beginn der Neuzeit wurde eine Venus
geboren. Sie steht nackt vor dir und wird leicht rot im Gesicht. Was für ein
neues Lebensgefühl am Ende des Tunnels des dunklen Mittelalters! Alles stimmt
bei dieser Frau. Wie ausgerechnet scheinen die Entfernungen von der Stirn zum
Kinn, von dort zur Brustwarze, zum Bauchnabel, zum Knie, bis zum Fuß.
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Freitag, 25. April 2014
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